Lindsey Fairhurst | 16 Feb 16:13
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(Inetbib) Offener Brief: Gemeinsame Stellungnahme d. dbv u. d. B?rsenvereins

*Liebe Liste,
im Auftrag sende ich Ihnen diese Mail z.K.
Mit freundlichen Gruessen
lindsey fairhurst
*

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Offener Brief der BSB München, der UB Frankfurt, der ZBMed Köln, der 
NSUB Göttingen, der ULB Halle sowie der TIB Hannover
an die Vorsitzende des DBV, Frau Dr. Lux

An die
Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes
Frau Dr. Claudia Lux
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
Blücherplatz 1
10961 Berlin

Gemeinsame Stellungnahme des dbv und des Börsenvereins des Deutschen 
Buchhandels zum 2. Korb der Novellierung des Urheberrechts:

Sehr geehrte Frau Lux,
Die Unterzeichner dieses offenen Briefes haben mit Bestürzung zur 
Kenntnis nehmen müssen, dass sich „unser“ Verband mit dem Börsenverein 
auf ein gemeinsames Positionspapier verständigt hat, welches den 
Interessen von Wissenschaft, Forschung und ihren Dienstleistern, den 
wissenschaftlichen Bibliotheken großen Schaden zufügt. In diesem Papier 
bekennt sich der dbv im Ergebnis dazu, alle Formen der bisher bewährten 
und hochgeschätzten Dokumentlieferung den wirtschaftlichen Interessen 
(Continue reading)

Löw Luise von | 19 Feb 14:45

Re: (Inetbib) Offener Brief: Gemeinsame Stellungnahme d. dbv u. d. B?rsenvereins

Hierzu auch folgende Meldung im Börsenblatt 7-2007:

Forschung lehnt Kompromiss ab

URHEBERRECHT Das Aktionsbündnis "Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft" kritisiert die
Vereinbarung zwischen Börsenverein und Bibliotheken zur wissenschaftlichen Literaturversorgung.
Das empfohlene marktwirtschaftliche Lizensmodell schaffe mehr Probleme als es löse. Die sechs im
Bündnis vereinten Wissenschaftsorganisationen fordern, in die Gespräche zur Novellierung des
Urheberrechts einbezogen zu werden. roe

Es grüßt, 
Luise von Löw, 
München

*Liebe Liste,
im Auftrag sende ich Ihnen diese Mail z.K.
Mit freundlichen Gruessen
lindsey fairhurst
*

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Offener Brief der BSB München, der UB Frankfurt, der ZBMed Köln, der 
NSUB Göttingen, der ULB Halle sowie der TIB Hannover
an die Vorsitzende des DBV, Frau Dr. Lux

An die
Vorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes
Frau Dr. Claudia Lux
Zentral- und Landesbibliothek Berlin
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Sebastian Wolf | 19 Feb 15:10

Re: (Inetbib) Offener Brief: Gemeinsame Stellungnahme d. dbv u. d. B?rsenvereins

Liebe Frau Löw, liebe Liste,

Löw Luise von schrieb:

> Hierzu auch folgende Meldung im Börsenblatt 7-2007:
> 
> Forschung lehnt Kompromiss ab

Vielen Dank für den Hinweis. Den Inhalt des Papiers kann ich nur 
unterschreiben. Es ist gut zu wissen, dass es noch so etwas wie ein 
"bibliothekarische Gewissen" gibt.

Ergänzend dazu sei aber auch auf ein Papier hingewiesen, in dem Frau 
Prof. Dr. Gabriele Beger erläutert, wie die gemeinsame Stellungnahme von 
DBV und Börsenverein zustande kam:
http://www.bibliotheksverband.de/2005/presse/gemeinsame-Stellungnahme-Erlaeuterung.pdf

Beim näheren Betrachten dieser Erläuterungen frage ich mich, ob sich das 
BMBF nicht lieber "Bundesministerium _gegen_ Bildung und Forschung" 
nennen sollte.

Die "2005" in der URL des DBV hat übrigens nichts zu bedeuten. Leider 
erscheint auf allen Seiten des DBV dieses Jahr in der URL. Hier wäre es 
vielleicht einmal an der Zeit für eine Aktualisierung?

Viele Grüße

Sebastian Wolf

--

-- 
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Haike Meinhardt | 19 Feb 16:39

Re: (Inetbib) Offener Brief: Gemeinsame Stellungnahme d.dbv u. d. B?rsenvereins

Liebe Liste,
unsere bibliothekarischen Idealvorstellungen hin oder her - ich nehme an,
dass alle hier in der Liste einem vollständigem Open Access im Bereich des
wissenschaftlichen Publizierens den Vorzug geben würden - die
Rahmenbedingungen haben sich für Bibliotheken verschlechtert, weil sich die
Politik quer durch alle Lager offensichtlich darin einig ist, "geistiges
Eigentum" einem strikten Verwertungsdiktat zuzuführen (das bringt Steuern
und  - kurzfristig - vielleicht auch ein Mehr an Arbeitsplätzen; die
langfristigen Nachteile für die Innovationsfähigkeit eines Landes müssen
hier ja nicht betont werden). 
Ich denke, wir müssen das zur Kenntnis nehmen. Und ich verstehe den
Kompromiss, den die Verbandsvertreter ausgehandelt haben, genau so - unter
diesen Bedingungen noch etwas für die Bibliotheken herauszuholen.
Auf einem anderen Blatt steht, dass Bibliotheken - ganz unabhängig davon -
Open Access unterstützen und vorantreiben sollten, im Bunde mit der
Wissenschaft, aber da sind die Bibliotheken auch ein Stück weit selber
gefragt. 
Viele Grüße
Haike Meinhardt
--------------------------------------------
Prof. Dr. Haike Meinhardt
Fachhochschule Koeln / Cologne University of Applied Sciences
Fakultät für Informations- und Kommunikationswissenschaften / Institut für
Informationswissenschaft / Institute of Information Science
Claudiusstraße 1, Raum 378
50678 Köln / Cologne / Germany

Telefon: D-(0)221/8275-3408
Fax: 0221/331-8583
E-Mail: haike.meinhardt@...
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degkwitz | 19 Feb 15:20
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Re: Offener Brief zur Gemeinsamen Stellungnahme von Boersenverein und DBV


Sehr geehrte Unterzeichner,

mit vielen anderen Kolleginnen und Kollegen schaetze ich Ihre Kompetenz und die
Leistungen Ihrer Bibliotheken. Gerade deshalb waere eine naehere Praezisierung
Ihrer Kritik an der Vereinbarung zwischen Boersenverein und DBV außerordentlich
wichtig.

Denn soweit ich das erkennen kann, wuerde bei der Umsetzung der gemeinsamen
Vorschlaege die Position der Bibliotheken - gegenueber der jetzigen, von Ihnen
bei SUBITO ausgehandelten Position - deutlich verbessert, weil eine
Zwangslizenz an die Stelle nicht akzeptabler Einzelvertraege tritt.

Dass der Boersenverein einen derartigen Regelungsvorschlag unterstuetzt und
durch formale Regelungen wie Meldepflicht bei SUBITO die Umsetzung erleichtert,
scheint mir doch recht bemerkenswert zu sein. Warum sind Sie so vehement gegen
derartige Regelungen, mit denen sich die Position aller Bibliotheken im Lande
deutlich verbessern liesse? 

Gerade vor diesem Hintergrund ist Ihre massive Kritik an der Verlegerseite kaum
verstaendlich, mit der Sie sich doch bei SUBITO offenbar zu schlechteren
Konditionen geeinigt haben.

Nicht zuletzt wegen Ihrer angekuendigten Absicht, ggfs. aus dem DBV auszutreten,
waere eine klare Aussage über Ihre wirklichen Kritikpunkte anstatt pauschaler
Verunglimpfungen für die  Kolleginnen und Kollegen im deutschen
Bibliothekswesen von groesstem Interesse.

Mit besten Gruessen

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Barbara Schleihagen | 19 Feb 17:04
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Antwort der DBV-Vorsitzenden auf Offenen Brief: Gemeinsame Stellungnahme

Hier zu Ihrer Information das Antwortschreiben der DBV-Vorsitzenden
Mit besten Grüßen,
Barbara Schleihagen

P.S. Die "2005" in der URL aller Dokumente auf der DBV Website hat in
der Tat nichts zu bedeuten, außer dass das Layout in 2005 komplett
überarbeitet wurde. In den nächsten Wochen werden wir dies ändern
lassen.

Deutscher Bibliotheksverband e.V.
Geschäftsführerin
Strasse des 17. Juni 114
10623 Berlin
Tel: 030/39 00 14 80
Fax: 030/39 00 14 84
www.bibliotheksverband.de
-------------------------------------------------------------

An 								
Herrn Dr. Griebel,
Herrn Dugall,
Herrn Korwitz,
Herrn Dr. Lossau
Herrn Dr. Schnelling und
Herrn Rosemann
	
19.02.2007

Gemeinsame Stellungnahme des DBV und des Börsenvereins des Deutschen
Buchhandels zum 2. Korb der Novellierung des Urheberrechts
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Gmane