Susan Hoffmann | 14 Nov 2011 14:25
Picon

Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hallo,

wir möchten kurz darauf aufmerksam machen, dass unser Call for
Lectures veröffentlicht wurde.

Wir sind gespannt auf eure Beiträge!

--------------------------------------------------------

Gesucht: "Kernige" Beiträge für Chemnitzer Linux-Tage 2012

Referenten und "Open Source"-Projekte können sich für Vorträge bis zum
5. Januar bewerben

Das nicht-kommerzielle Betriebssystem Linux feiert in diesem Jahr
seinen 20. Geburtstag. Anfangs wurde es von vielen Skeptikern
belächelt, heute ist es fester Bestandteil des digitalen Alltags. Es
gibt kaum eine Aufgabe, der Linux nicht gewachsen ist - ob im Handy
oder auf dem Server im Unternehmen nebenan. Technische
Neuentwicklungen, aber auch die Schnelligkeit, mit der diese auf den
Markt drängen, stellen jedoch Software-Entwickler immer wieder vor
neue Herausforderungen. Die ständig steigende Vielfalt des offenen
Betriebssystems und das permanente Wachsen der Open-Source-Community
verlangen zunehmend nach Synergieeffekten.

Das meinen auch die Veranstalter der Chemnitzer Linux-Tage und stellen
ihre nächste Veranstaltung vom 17. bis zum 18. März 2012 unter das
Thema "Kernelkraft und erneuerbare Synergien". Mit dem "Call for
Lectures" startet nun von der Technischen Universität Chemnitz aus die
Suche nach passenden Vorträgen, Workshops und Projekten. Inhaltlich
(Continue reading)

Julian Fagir | 15 Nov 2011 00:05
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hi,

> wir möchten kurz darauf aufmerksam machen, dass unser Call for
> Lectures veröffentlicht wurde.
ich werde dieses Jahr wieder auf den CLT sein und überlege mir schon eine
Weile, dass man mal einen Vortrag zu Neuigkeiten in der BSD-Welt machen kann.

Während es bei heise z.B. zu jedem neuen Linux-Kernel eine Newsmeldung gibt,
und auch so häufig über Neuentwicklungen von Linux gesprochen wird, geht das
bei allen BSDs total unter. Wer nicht eh schon damit zu tun hat, der liest
nicht, was es alles neues gibt und was auf dem Weg ist, außer vielleicht mal
bei einem neuen Release als Randkommentar.
Gerade hier kann man aber noch eine Menge tun, wenn mehr Leute wüssten, was
es so an Entwicklungen gibt, dann würden sicher auch mehr Leute kommen.

Woran ich konkret dachte, war es, einfach die Entwicklungen aufzuzeigen, die
die BSDs so im letzten Jahr genommen haben, was es an netten neuen Features
gab. Von rump oder npf haben schon so wenige Leute gehört, außerhalb von
NetBSD noch weniger, außerhalb der BSD-Welt dann quasi niemand mehr...

Weswegen ich das hier überhaupt schreibe: FreeBSD hat seine vierteljährlichen
Status Reports, OpenBSD halbjährliche Releases mit ausführlichen Changelogs,
Dragonfly sein Digest, nur NetBSD ist da sehr ruhig (hier bräuchte ich auch
Hilfe. Afaik gab es auf der EuroBSDCon einen Vortrag dazu?!).

Ich bin nicht wild darauf, so einen Vortrag zu machen, würde aber gerne bei
der Vorbereitung helfen, wenn sich jemand zum Vortragen bereit erklären würde.
Gibt es jemanden, der das mit mir angehen würde?

Oder haltet ihr das generell für eine dumme Idee, habt andere Vorschläge o.Ä.?
(Continue reading)

S.P.Zeidler | 15 Nov 2011 06:33
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hi,

Thus wrote Julian Fagir (gnrp@...):

> Weswegen ich das hier überhaupt schreibe: FreeBSD hat seine vierteljährlichen
> Status Reports, OpenBSD halbjährliche Releases mit ausführlichen Changelogs,
> Dragonfly sein Digest, nur NetBSD ist da sehr ruhig (hier bräuchte ich auch
> Hilfe. Afaik gab es auf der EuroBSDCon einen Vortrag dazu?!).

http://www.netbsd.org/~spz/topics2011-1.html ff hat die 'slides'

Der 'Vortrag' hatte zum einen ganze 5 Minuten, zum anderen
hat der geneigte EuroBSDcon-Besucher andere Grundlagen als ein
normal-Linuxtag-Besucher; nachdem das Auditorium zum NPF-Vortrag
voller war als zur Abschlussveranstaltung, musste man auch NPF
(oder aus anderen Vorträgen, rump) nicht erklären.
Als Liste der Sachen die sich so getan haben im letzten Jahr
sollte es aber taugen.

MfG,
	spz
--

-- 
spz@... (S.P.Zeidler)

Benedict Reuschling | 16 Nov 2011 21:38
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hallo Julian, 

Am 15.11.2011 um 00:05 schrieb Julian Fagir:

> Hi,
> 
>> wir möchten kurz darauf aufmerksam machen, dass unser Call for
>> Lectures veröffentlicht wurde.
> ich werde dieses Jahr wieder auf den CLT sein und überlege mir schon eine
> Weile, dass man mal einen Vortrag zu Neuigkeiten in der BSD-Welt machen kann.
> 
Finde ich gut, kann ich auch selbst gut nachvollziehen. Ich war kürzlich auf der Open Rhein Ruhr und habe
beim AllBSD-Stand ausgeholfen. Für die meisten Besucher ist BSD ein komplettes Fremdwort, oder es ist
schon einige Jahre/Releases her, seit es eingesetzt wurde. 

> Während es bei heise z.B. zu jedem neuen Linux-Kernel eine Newsmeldung gibt,
> und auch so häufig über Neuentwicklungen von Linux gesprochen wird, geht das
> bei allen BSDs total unter. Wer nicht eh schon damit zu tun hat, der liest
> nicht, was es alles neues gibt und was auf dem Weg ist, außer vielleicht mal
> bei einem neuen Release als Randkommentar.
> Gerade hier kann man aber noch eine Menge tun, wenn mehr Leute wüssten, was
> es so an Entwicklungen gibt, dann würden sicher auch mehr Leute kommen.
> 
> Woran ich konkret dachte, war es, einfach die Entwicklungen aufzuzeigen, die
> die BSDs so im letzten Jahr genommen haben, was es an netten neuen Features
> gab. Von rump oder npf haben schon so wenige Leute gehört, außerhalb von
> NetBSD noch weniger, außerhalb der BSD-Welt dann quasi niemand mehr…
Ich bin mir nicht sicher, ob eine grosse Featureliste das richtige ist, um Neulingen die BSD-Welt zu
erklären. Da müsste man schon die Basics erklären und danach/dabei auf die Features eingehen.

(Continue reading)

Peter Ross | 16 Nov 2011 23:15
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hi Benedikt,

Quoting "Benedict Reuschling" <b.reuschling@...>:

> Was ich Vorschlagen würde, ist, dass man entweder einen Workshop  
> macht, in dem man eins oder mehrere der BSDs praktisch zeigt  
> (Installation, Konfiguration) oder eine ganze Vortragsreihe (quasi  
> ein kompletter Track) anbietet, in dem verschiedene Sprecher jeweils  
> logisch aufeinander aufbauend gewisse Features erklären. So etwas  
> ähnliches wie den BSD-Raum auf den diesjährigen Grazer Linuxtagen:  
> http://glt11-programm.linuxtage.at/day_2011-04-09.de.html

Da *BSD oft weitgehend unbekannt ist, koennte man vielleicht die  
Vortraege um praktisches "Warum *BSD?" herumbauen.

So verwenden wir derzeit jails und ZFS zusammen, um neue "VMs" ;-) zu  
erzeugen, und mit Jails v2 (VIMAGE/VNET basierend) ist da auch gerade  
etwas Interessantes auf dem Wege.

Redundante Firewalls mit pf (pfsync) sind auch interessant.

FreeNAS..

Dinge, die es unter Linux so nicht gibt, oder die mit *BSD viel  
schoener sind;-)

+ ein Vortrag unter dem Motto "LAMP & Co. - alles auch unter BSD" (um  
die Angst vor dem "Exoten" zu nehmen), mit der Einfuehrung ins  
Portsystem.

(Continue reading)

Peter Ross | 16 Nov 2011 23:22
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Quoting "Peter Ross" <Peter.Ross@...>:

> Da *BSD oft weitgehend unbekannt ist, koennte man vielleicht die  
> Vortraege um praktisches "Warum *BSD?" herumbauen.

Auch interessant:

Mein "Debian-Kollege", der seit drei Monaten mit FreeBSD arbeitet,  
vergleicht die Einarbeitung mit einem Umstieg nach Red Hat Linux.

In beiden Faellen ist die Systemverwaltung unterschiedlich, man muss  
sich in die Feinheiten von Bootvorgang, Installation und  
Paketverwaltung etc. einarbeiten.

Es gruesst
Peter

Moritz Wilhelmy | 13 Dec 2011 20:42
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hallo Peter,

On Thu, Nov 17, 2011 at 09:15:02 +1100, Peter Ross wrote:
> So verwenden wir derzeit jails und ZFS zusammen, um neue "VMs" ;-)
> zu erzeugen, und mit Jails v2 (VIMAGE/VNET basierend) ist da auch
> gerade etwas Interessantes auf dem Wege.

Falls du einen Vortrag darüber hältst, wäre ich auf jeden Fall an den
Slides interessiert :-)

Viele Grüße,

Moritz

Julian Fagir | 18 Nov 2011 00:12
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hallo,

> > Während es bei heise z.B. zu jedem neuen Linux-Kernel eine Newsmeldung
> > gibt, und auch so häufig über Neuentwicklungen von Linux gesprochen wird,
> > geht das bei allen BSDs total unter. Wer nicht eh schon damit zu tun hat,
> > der liest nicht, was es alles neues gibt und was auf dem Weg ist, außer
> > vielleicht mal bei einem neuen Release als Randkommentar.
> > Gerade hier kann man aber noch eine Menge tun, wenn mehr Leute wüssten,
> > was es so an Entwicklungen gibt, dann würden sicher auch mehr Leute
> > kommen.
> > 
> > Woran ich konkret dachte, war es, einfach die Entwicklungen aufzuzeigen,
> > die die BSDs so im letzten Jahr genommen haben, was es an netten neuen
> > Features gab. Von rump oder npf haben schon so wenige Leute gehört,
> > außerhalb von NetBSD noch weniger, außerhalb der BSD-Welt dann quasi
> > niemand mehr…
> Ich bin mir nicht sicher, ob eine grosse Featureliste das richtige ist, um
> Neulingen die BSD-Welt zu erklären. Da müsste man schon die Basics erklären
> und danach/dabei auf die Features eingehen.
ich weiß nicht, ob man direkt die Anfänger ansprechen will. Mittlerweile gibt
es ja nur noch wenige, die wirklich mit einem Betriebssystem "von unten"
anfangen, eher wechseln die Leute dann nach einer Weile von Ubuntu o.Ä. weg,
weil es sie zu sehr nervt.
Ich denke, um denen zu kommunizieren, dass BSD existiert, aktuell entwickelt
wird und was sich dort so tut, wäre eine Idee.

Ich weiß nicht, ob zu einem "Was ist *BSD"-Vortrag so viele Leute kämen, die
dann auch wirklich was damit anfangen können. Deswegen hatte ich an sowas
gedacht.

(Continue reading)

Peter Ross | 18 Nov 2011 00:32
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hi Julian, hallo (BSD-)Welt,

Quoting "Julian Fagir" <gnrp@...>:

>> > Woran ich konkret dachte, war es, einfach die Entwicklungen aufzuzeigen,
>> > die die BSDs so im letzten Jahr genommen haben, was es an netten neuen
>> > Features gab. Von rump oder npf haben schon so wenige Leute gehört,
>> > außerhalb von NetBSD noch weniger, außerhalb der BSD-Welt dann quasi
>> > niemand mehr…
>> Ich bin mir nicht sicher, ob eine grosse Featureliste das richtige ist, um
>> Neulingen die BSD-Welt zu erklären. Da müsste man schon die Basics erklären
>> und danach/dabei auf die Features eingehen.
> ich weiß nicht, ob man direkt die Anfänger ansprechen will. Mittlerweile gibt
> es ja nur noch wenige, die wirklich mit einem Betriebssystem "von unten"
> anfangen, eher wechseln die Leute dann nach einer Weile von Ubuntu o.Ä. weg,
> weil es sie zu sehr nervt.
> Ich denke, um denen zu kommunizieren, dass BSD existiert, aktuell entwickelt
> wird und was sich dort so tut, wäre eine Idee.

Ich denke, dass es aber wichtig ist, die Vorzuege an konkreten Dingen  
aufzuzeigen.

Der Ubuntu-Nutzer ist vielleicht von Ubuntu genervt, aber von was?  
(Ich z.B. von Gnome3, aber das ist unabhaengig vom drunterliegenden  
Systemen).

Da waere vielleicht PC-BSD interessant? (Ich nutze Ubuntu, drum kann  
ich zum Thema BSD-Desktop nichts aktuelles beitragen.

Was macht denn BSD auf dem Desktop interessant? Mir wuerden  
(Continue reading)

Jochen Kunz | 19 Nov 2011 09:25
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

On Fri, 18 Nov 2011 00:12:14 +0100
Julian Fagir <gnrp@...> wrote:

> ich weiß nicht, ob man direkt die Anfänger ansprechen will. Mittlerweile gibt
> es ja nur noch wenige, die wirklich mit einem Betriebssystem "von unten"
> anfangen, eher wechseln die Leute dann nach einer Weile von Ubuntu o.Ä. weg,
> weil es sie zu sehr nervt.
> Ich denke, um denen zu kommunizieren, dass BSD existiert, aktuell entwickelt
> wird und was sich dort so tut, wäre eine Idee.
Genau das ist der Punkt. Es gibt ja immer wieder Leute die versuchen
*BSD auf den Desktop zu brigen. Das ist ein aussichtsloses Unterfangen
und sinnfrei. Wenn "DAUs" klickibunti haben wollen, dann sollen sie
Windows, MacOS oder Linux in Form einer Distribution wie Ubuntu nehmen.

Der Grund für mich NetBSD zu benutzen, auch auf dem "Desktop", ist
eben, dass es _nicht_ "klickibunti" ist. Ich brauch kein Betriebssystem
bzw. Klickibuntioberflächlichkeit, die versucht mir das Denken
abzunehmen und mich wie Windows darauf dressiert igendwelche
nichtssagende Alertboxen wegzuklicken.

Die *BSDs sind _die_ Betriebssysteme für die Bastler, Schrauber,
Hacker, Geeks, ... Für Leute, die keine Angst davor haben auch mal
selbst Hand den Kernelsource zu legen. Eben die Leute, die vor 15 Jahren
Linux benuzt haben. Das ist die Nische der *BSDs, so wie es vor 15
Jahren die Nische von Linux war.

Der Versuch *BSD "DAU-kompatibel" zu machen wie Ubuntu wird scheitern,
da es nicht genug Leute gibt um dieses Projekt zu stemmen. Schlimmer
noch: Der Versuch mehr Klickibunti ins System zu bringen wird die
angestammen Benutzer vergraulen und keine neuen hinzubringen.
(Continue reading)

Marc Balmer | 19 Nov 2011 14:07
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Am 19.11.11 09:25, schrieb Jochen Kunz:
> On Fri, 18 Nov 2011 00:12:14 +0100
> Julian Fagir <gnrp@...> wrote:
> 
>> ich weiß nicht, ob man direkt die Anfänger ansprechen will. Mittlerweile gibt
>> es ja nur noch wenige, die wirklich mit einem Betriebssystem "von unten"
>> anfangen, eher wechseln die Leute dann nach einer Weile von Ubuntu o.Ä. weg,
>> weil es sie zu sehr nervt.
>> Ich denke, um denen zu kommunizieren, dass BSD existiert, aktuell entwickelt
>> wird und was sich dort so tut, wäre eine Idee.
> Genau das ist der Punkt. Es gibt ja immer wieder Leute die versuchen
> *BSD auf den Desktop zu brigen. Das ist ein aussichtsloses Unterfangen
> und sinnfrei. Wenn "DAUs" klickibunti haben wollen, dann sollen sie
> Windows, MacOS oder Linux in Form einer Distribution wie Ubuntu nehmen.

Ich gestatte mir, zu widersprechen.  NetBSD auf dem Desktop
funktioniert.  Ich schätze die Einfachheit der Bedienung.

> 
> Der Grund für mich NetBSD zu benutzen, auch auf dem "Desktop", ist
> eben, dass es _nicht_ "klickibunti" ist. Ich brauch kein Betriebssystem
> bzw. Klickibuntioberflächlichkeit, die versucht mir das Denken
> abzunehmen und mich wie Windows darauf dressiert igendwelche
> nichtssagende Alertboxen wegzuklicken.

Mein Desktop, XFCE, ist recht schlank.
> 
> Die *BSDs sind _die_ Betriebssysteme für die Bastler, Schrauber,
> Hacker, Geeks, ... Für Leute, die keine Angst davor haben auch mal
> selbst Hand den Kernelsource zu legen. Eben die Leute, die vor 15 Jahren
(Continue reading)

Jochen Kunz | 19 Nov 2011 17:11
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

On Sat, 19 Nov 2011 14:07:49 +0100
Marc Balmer <mbalmer@...> wrote:

> Ich gestatte mir, zu widersprechen.  NetBSD auf dem Desktop
> funktioniert.  Ich schätze die Einfachheit der Bedienung.
Ja, natürlich. Was ich meinte war eher: Standardinstallationsmedium
reinwerfen, Ja, Amen sagen, Installer kippt ab, Reboot, KDE / GNOME
kommt hoch, Firefox mit allen Plugins wie Flash etc. funktioniert.
Natürlich kannst du KDE und GNOME auf NetBSD aufsetzen, aber du must es
eben selbst von Hand machen. Dazu braucht man Wissen, das Reiner User
nicht hat.

> Mein Desktop, XFCE, ist recht schlank.
Weil du diese Alternative kennst. Reiner User nimt, was ihm der
Installer vor die Füße kippt. Das ist bei NetBSD xdm(1) und twm(1),
bzw. ein Login-Prompt im Text-Modus. Das ist kein "Desktop" und _ich_
find das gut so.

[*BSDs]
> Es wird auch für kommerzielle Produkte eingesetzt, das bitte nicht
> ausser Acht lassen.
Sicher. Nur leider nicht in dem Maße wie Linux. Ich sehe das an meinen
Brötchengeber: Eingebettes Linux. Mit NetBSD wären wir besser bedient,
aber dafür bin ich ein Jahr zu spät in den Laden gekommen. :-(
--

-- 

\end{Jochen}

\ref{http://www.unixag-kl.fh-kl.de/~jkunz/}

(Continue reading)

Moritz Wilhelmy | 13 Dec 2011 21:26
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

On Sat, Nov 19, 2011 at 17:11:50 +0100, Jochen Kunz wrote:
> On Sat, 19 Nov 2011 14:07:49 +0100
> Marc Balmer <mbalmer@...> wrote:
> 
> > Ich gestatte mir, zu widersprechen.  NetBSD auf dem Desktop
> > funktioniert.  Ich schätze die Einfachheit der Bedienung.
> Ja, natürlich. Was ich meinte war eher: Standardinstallationsmedium
> reinwerfen, Ja, Amen sagen, Installer kippt ab, Reboot, KDE / GNOME
> kommt hoch, Firefox mit allen Plugins wie Flash etc. funktioniert.
> Natürlich kannst du KDE und GNOME auf NetBSD aufsetzen, aber du must es
> eben selbst von Hand machen. Dazu braucht man Wissen, das Reiner User
> nicht hat.
> 
> > Mein Desktop, XFCE, ist recht schlank.
> Weil du diese Alternative kennst. Reiner User nimt, was ihm der
> Installer vor die Füße kippt. Das ist bei NetBSD xdm(1) und twm(1),
> bzw. ein Login-Prompt im Text-Modus. Das ist kein "Desktop" und _ich_
> find das gut so.

Was ich hier noch hinzufügen würde, ist dass es bei Linux zwei Extrema
zu geben scheint: Das eine sind die "Puristen" (Slackware, vielleicht
zählt Arch gerade noch so als puristisch), bei denen man wirklich alles
selber umständlich von Hand machen muss. Ich wäre froh gewesen, wenn mir
Gefrickel an der XML-Konfiguration von HAL erspart geblieben wäre.

Auf der anderen Seite sind die Bloatfabriken wie Ubuntu, Suse, Fedora,
deren Basisinstallation sich als Editoren auf nano und gedit (zugegeben,
Suse installiert immerhin per default vim) beschränkt, deren init(8) von
dbus abhängt, und direkt nach der Installation schon die halbe
Festplatte füllt. Davon abgesehen, dass man immer in tiefe Depressionen
(Continue reading)

Moritz Wilhelmy | 13 Dec 2011 20:53
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hallo,

On Sat, Nov 19, 2011 at 09:25:13 +0100, Jochen Kunz wrote:
> Die *BSDs sind _die_ Betriebssysteme für die Bastler, Schrauber,
> Hacker, Geeks, ... Für Leute, die keine Angst davor haben auch mal
> selbst Hand den Kernelsource zu legen. Eben die Leute, die vor 15 Jahren
> Linux benuzt haben. Das ist die Nische der *BSDs, so wie es vor 15
> Jahren die Nische von Linux war.

Und das ist ein Punkt der mit an BSD sehr gut gefällt. Einfach dadurch,
dass der komplette Source-Code des Base-Systems schon in /usr/src
herumliegt, fängt man an, darin herumzugrepen wenn man einen Bug findet,
und fixt ihn oft mal schnell selber bevor man einen PR schickt.

Unter Linux müsste man bei so gut wie allen mir bekannten Distributionen
erst einmal den Source Tarball von Hand suchen (oder es den Paketmanager
machen lassen, falls er das kann), auspacken und feststellen, dass etwas
fehlt.

Da BSD ja speziell auf Hacker abzielt, wollte ich das an dieser Stelle
mal betonen, wenn auch einen Monat zu spät. ;)

Viele Grüße,

Moritz

Julian Djamil Fagir | 1 Jan 2012 03:11
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hi,

> Ich bin nicht wild darauf, so einen Vortrag zu machen, würde aber gerne bei
> der Vorbereitung helfen, wenn sich jemand zum Vortragen bereit erklären
> würde. Gibt es jemanden, der das mit mir angehen würde?
> 
> Oder haltet ihr das generell für eine dumme Idee, habt andere Vorschläge
> o.Ä.?
gibt es hier noch Ideen bzw. Interessenbekundungen? Bis Donnerstag müsste man
das nämlich einreichen.

Gruß, Julian
Benedict Reuschling | 2 Jan 2012 12:48
Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012


Am 01.01.2012 um 03:11 schrieb Julian Djamil Fagir:

> Hi,
> 
>> Ich bin nicht wild darauf, so einen Vortrag zu machen, würde aber gerne bei
>> der Vorbereitung helfen, wenn sich jemand zum Vortragen bereit erklären
>> würde. Gibt es jemanden, der das mit mir angehen würde?
>> 
>> Oder haltet ihr das generell für eine dumme Idee, habt andere Vorschläge
>> o.Ä.?
> gibt es hier noch Ideen bzw. Interessenbekundungen? Bis Donnerstag müsste man
> das nämlich einreichen.
Hallo Julian, 

ich habe einen dreistündigen FreeBSD-Installationsworkshop angemeldet. Für eine Kleingruppe
werden wir eine kurze Einführung geben, dann FreeBSD mit dem neuen bsdinstall-Werkzeug installieren
und anschliessend (je nach verbleibender Zeit) noch auf die Konfiguration des Basissystems und
Installation von Ports eingeben.

Wenn du willst, kannst du bei dem Workshop dabei sein und den Teilnehmern helfend zur Seite stehen.

Habe allerdings noch keine Bestätigung erhalten.

Viele Grüße 

Benedict

Hubert Feyrer | 2 Jan 2012 12:56
Picon
Favicon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

On Mon, 2 Jan 2012, Benedict Reuschling wrote:
> Wenn du willst, kannst du bei dem Workshop dabei sein und den Teilnehmern helfend zur Seite stehen.

... oder einen dreistuendigen NetBSD Installationsworkshop anbieten?

  - Hubert

Robert Dörfler | 5 Jan 2012 09:08

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Hi,

wie die letzten Jahre zuvor, hab ich mal wieder den NetBSD Stand fuer
die CLT angemeldet. Bisher stehen 4 Betreuer/-innen auf der Liste, die
letztes Jahr schon mitgeholfen haben. Einen davon konnte ich allerdings
noch nicht erreichen. Wenn hier noch jemand Lust auf Standbetreuung hat 
und definitiv dabei sein will und sein wird: Bitte melden! :-)

Am 14.11.2011 14:25, schrieb Susan Hoffmann:
> Hallo,
>
> wir möchten kurz darauf aufmerksam machen, dass unser Call for
> Lectures veröffentlicht wurde.
>
> Wir sind gespannt auf eure Beiträge!

Picon

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Also sprach Robert Dörfler (rodo@...)
> Hi,
> 
> wie die letzten Jahre zuvor, hab ich mal wieder den NetBSD Stand fuer
> die CLT angemeldet. Bisher stehen 4 Betreuer/-innen auf der Liste, die
> letztes Jahr schon mitgeholfen haben. Einen davon konnte ich allerdings
> noch nicht erreichen. Wenn hier noch jemand Lust auf Standbetreuung
> hat und definitiv dabei sein will und sein wird: Bitte melden! :-)

Hallo Robert, setz mich bitte mit auf die Liste. 
Ich weiß nicht ob ich dieses mal einen Vortrag einreichen kann, daher
wäre es nicht verkehrt auch als Standbetreuer gemeldet zu sein ;-)

Robert Dörfler | 5 Jan 2012 15:30

Re: Pressemitteilung: Chemnitzer Linux-Tage 2012

Am 05.01.2012 11:18, schrieb Stefan 'Kaishakunin' Schumacher:
> Also sprach Robert Dörfler (rodo@...)
>> Hi,
>>
>> wie die letzten Jahre zuvor, hab ich mal wieder den NetBSD Stand fuer
>> die CLT angemeldet. Bisher stehen 4 Betreuer/-innen auf der Liste, die
>> letztes Jahr schon mitgeholfen haben. Einen davon konnte ich allerdings
>> noch nicht erreichen. Wenn hier noch jemand Lust auf Standbetreuung
>> hat und definitiv dabei sein will und sein wird: Bitte melden! :-)
>
> Hallo Robert, setz mich bitte mit auf die Liste.
> Ich weiß nicht ob ich dieses mal einen Vortrag einreichen kann, daher
> wäre es nicht verkehrt auch als Standbetreuer gemeldet zu sein ;-)

So, ich glaube die freien Plaetze fuer die CLT Standbetreuung waeren
nun schon vergeben, Danke :)


Gmane