23 Mar 2012 10:30
Gorleben: Bundesregierung greift tief in die Trickkiste
.ausgestrahlt - gemeinsam gegen Atomenergie Pressemitteilung Hamburg, 23. März 2012 Gorleben: Bundesregierung greift tief in die Trickkiste Erkundungsstopp soll Zeit bringen, um Gorleben durchsetzen zu können Zum Vorschlag der Bundesregierung, die Erkundungsarbeiten im Salzstock Gorleben noch in diesem Jahr zu beenden, erklärt Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Typisch Norbert Röttgen: Hört sich gut an, ist aber am Ende doch alles ganz anders. Mit einem vorläufigen Erkundungsstopp erkauft sich die Bundesregierung nur Zeit, um den Standort Gorleben in einigen Jahren umso besser durchsetzen zu können. Denn Teil des Vorschlages ist auch, keinen weiteren Salzstock auf seine Eignung als Endlager zu untersuchen. Damit steigt sogar die Wahrscheinlichkeit, dass zum Schluss trotz aller geologischen Fakten Gorleben doch zum Endlager wird. Dafür spricht auch, dass der jetzt angebotene Erkundungsstopp erst im Herbst beginnen soll. Damit kann eine großangelegte, 9 Millionen Euro teure Studie abgeschlossen werden, mit denen das Bundesumweltministerium einseitig Wissenschaftler beauftragt hat, die für ihre unkritische Haltung für Gorleben bekannt sind und die in der Vergangenheit auch dem Endlager im Salzstock Asse Sicherheit attestiert haben. Eine Schlüsselrolle bei der Erstellung dieser so genannten ‚Vorläufigen Sicherheitsanalyse Gorleben‘ spielt der ehemalige Nuklearchef von Vattenfall, Bruno Thomauske, der extra für diesen Zweck eine(Continue reading)
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